Thomas Harris zufolge treffen wir alle als Kind früh eine Entscheidung über uns und die „Vorgaben“ unserer Eltern: „Ich bin nicht o. k.“ und „Du bist o. k.“ (Harris, Seite 54). Es gibt also eine „Haltung zum eigenen OK-Sein und zu dem OK-Sein anderer Menschen“. Sie lassen sich wie folgt zusammenfassen:
| Ich bin OK, du bist OK | gesunde Position |
| Ich bin OK, du bist nicht OK | wahnhaft autoritäre Position |
| Ich bin nicht OK, du bist OK | depressive Position |
| Ich bin nicht OK, du bist nicht OK | nihilistische Position |
Diese frühkindliche Entscheidung können wir revidieren. Wir verharren auch nicht fortwährend in einer einzigen Lebensposition, sondern können situativ wechseln. Eine wichtige Frage ist zum Beispiel: Welche positive Lebensposition nehme ich unter Stress ein?
Im Coaching ergibt sich hieraus nun eine Möglichkeit, dass wir eine Selbst-Beobachtung machen:
Was ist meine „Lieblingsposition“?
Ist das eine Nicht-OK-Position, kannst du überlegen, wie daraus eine OK-Position werden kann und was dazu notwendig.
Quelle: „Ich bin o.k. Du bist o.k.“, Thomas A. Harris
